Jazzdance

 

Informationen zu Jazzgymnastik – Jazzdance

für young ladies and ladies -  Freia verspricht Dir nicht dass Du 5 kg in 3 Monaten abnimmst, nein, aber dass Du Dich nach den Stunden euphorisch gut fühlst, das ist sicher!

Hallo Tanzfan - Tanzen ist trendy!

O Mensch, lerne tanzen, denn sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit Dir anzufangen !

Augustinus, 455 n.Ch.

Ein gescheiter Heiliger, dieser Augustinus, schon zu dieser Zeit wußte er, daß Musik und Bewegung ob im Himmel oder auf Erden Deine Endorphine zum Steigen bringt!

Vom Jazzdance über Hip Hop bis Riverdance –Supercombis, fetter Sound und trendy Styling, raus aus dem Stress  fahr ab ins Tanzvergnügen!

Im Tanz drückt sich Bewegungsfreude aus, je sicherer das technische Können, das Beherrschen der Bewegungskomposition ist, umso mehr kann individueller Ausdruck hineingelegt werden ! Die besonderen Inhalte liegen in der Rhythmus- Beweglichkeits- und Koordinationsschulung.

Beim Tanzen werden Gefühle angesprochen, die alltäglichen Anspannungen und Verspannungen lösen sich, das persönliche Wohlbefinden rückt in den Vordergrund.

Der Jazzdance ist wie die Jazzmusik eine Schöpfung der amerikanischen Neger und entwickelte sich seit dem 18. Jahrhundert in Amerika. Der Name taucht erst um 1917 gleichzeitig mit der Bezeichnung Jazzmusik auf. Die wesentlichen Elemente und Techniken des Jazzdance stammen aus Afrika. Doch erst in  den USA wurde aus afrikanischen Tänzen der Jazztanz entwickelt. In ihm fließen echter afrikanischer Tanz, amerikanischer Modern Dance und europäisches klassisches Ballett zusammen.

 

Inzwischen gibt es sehr viele Mischungen dieser drei Tanzrichtungen und es ist schwer zu sagen, aus welchen Quellen die benutzten Techniken jeweils stammen.

Es kann auch dann noch bei solchen willkürlichen Mischungen von Jazzdance gesprochen werden, wenn das wichtigste Bewegungsgesetz  des echten Jazzdance, nämlich das technische Gesetz der Isolation beachtet und angewandt wird.

 

Grundtechniken des Jazzdance:

  • Isolation

Bewegungsfähigkeit einzelner Körperzentren

  • Polyzentrik

Koordination zweier oder mehrerer Zentren

  • Spannung – Lösung

Relaxation, Kontraktion, Release, Flexion, Kollapse

Polyzentrik

ist das fundamentale Gesetz des gesamten afrikanisch und afroamerikanischen Bewegungsverhaltens, Isolation ist eine technische Methode, mit deren Hilfe das Prinzip der Polyzentrik in sichtbare tänzerische Realität übersetzt wird.

Polyzentrik bedeutet, dass der afrikanische Tänzer seinen Körper und damit sich selbst nicht als Einzeit erlebt und einsetzt, sondern dass er seinen Körper regelrecht  auflöst, sprengt und zerreißt.

 

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Die Hauptbewegungszentren sind:

Kopf, Schultergürtel, Brustkorb, Becken, Arme und Beine.

Der Tänzer oder die Tänzerin muss lernen, diese einzelnen Körperzentren unabhängig voneinander, d.h. isoliert zu beherrschen und einzusetzen.

Isolation ist das zentrale Bewegungsphänomen  des Jazzdance und das absolute Gegenteil westlicher Ganzkörperkontrolle.

Die Technik der Isolation muss daher als eine Grundlage angesehen werden.

Das Üben dieser Technik bereitet anfangs Schwierigkeiten, das Bewegungserlebnis kann jedoch dadurch wesentlich gesteigert werden.

Außer den grundlegenden Begriffen Polyzentrik und Isolation gibt es eine Reihe weiterer

Begriffe die den Jazzdance charakterisieren, es würde jedoch diesen Rahmen sprengen auf alle Einzelheiten einzugehen.

Die Techniken werden auf gymnastischem Weg durch zielgerichtetes Üben vorbereitet.

Jazzgymnastik ist eine besondere Form der rhythmischen Gymnastik mit dem Ziel, den Jazzdance vorzubereiten.

Die Jazzgymnastik ist also eine Frage der Methodik, wie, auf welchem Wege und mit welchen Mitteln führt sie zum Jazzdance- das Ziel ist eindeutig der Tanz in Technik, Stil und Ausdruck des  JAZZ.

Es gibt keinen Tanz, ohne das Instrument des Tanzes – den menschlichen Körper –

gründlich darauf vorzubereiten, man nennt dieses technische Üben auch tänzerische Gymnastik, Tanztraining, Tanztechnik oder Exercise, in diesem Zusammenhang scheint jedoch der Begriff Jazzgymnastik mit dem Ziel Jazzdance am meisten zuzutreffen.

Tanzen  sei es als Einzel-Paar- oder Gruppentanz- kann der Mensch auf fast jeder Alters- oder Entwicklungsstufe, unabhängig vom technischen Können.

Tanzen beginnt, wenn die Bewegungen aus innerem Antrieb spontan erfolgen, dabei genügen einfache Grundformen die variiert und mit anderen Formen verbunden werden können.

Improvisation ist immer schon Tanz, gleichgültig welcher Grad der Begabung und des Könnens dabei zum Ausdruck kommen.

Beim Jazzdance werden die Bewegungsfertigkeiten im Zusammenhang probiert und führt mit den verschiedenen Elementen zur Komposition – oder Kombination – als Abschluss des Gestaltungsvorganges. Die Kombination ist eine wohldurchdachte Anordnung von Bewegungsmotiven, die als festgelegte, wiederholbare Form bleibenden Charakter trägt.

Beide Vorgänge, der Gestaltungsprozess bis zur Kombination und die Wiedergabe in der Wiederholung sind kreative Vorgänge und ergänzen sich.

JAZZ ist Der Überbegriff einer Musik- und Tanzbewegung, die als

STIL UNSERER ZEIT bezeichnet werden darf, vielfältige Formen haben sich daraus entwickelt und tun es noch :

BEAT, POP, TAP DANCE, HIP HOP, BREAKDANCE .....

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es im Tanz eine weite Skala verschiedenster Bewegungserlebnisse gibt, von der reinen Funktionslust des Sichbewegens, über den Bewegungsrausch als positiv sinnlicher Wahrnehmung bis hin zur totalen Ekstase als äußerste Hingabe an den Tanz.

 

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