INTERNATIONALES
HERBSTPOKALTURNIER
DER STADT KUFSTEIN
14.September 2003
in der FUNARENA HALLODU EBBS
Bei Sonnenschein präsentierte sich die FUNARENA
HALLODU von ihrer besten Seite und es war interessant zu beobachten, wie
die Judoka mal eine Wasserrutsche ohne Wasser zu sehen bekamen, tief in
Gedanken versunken – meditierend- wandelten die Judoka und Trainer
auf den Spazierwegen und einige probierten
Beachvolleyball.
Resumee- es war Judo der anderen Art und ein neues
Erlebnis!
So weit – so gut!
Nach den Erfahrungen beim letzten OSTERPOKALTURNIER
in der nunmehr niedergerissenen Sporthalle beschloss ich, die
AKTION SCHARF- MATTE FREI!!
Natürlich war in der alten Sporthalle sehr wenig
Platz für so viele Kämpfer, aber nachdem die
Kampfrichter bereits Trainer, Betreuer und zuschauende Judoka zwischen
ihren Beinen von der Matte weisen mussten und die
Judoka unter den Registraturtischen sich gemütliche Plätzchen eingerichtet
hatten, war es höchste Zeit, sich der Regeln des Judosports zu entsinnen!
In der Funarena war genügend Platz zum Ausbreiten und
Niederlegen, daher begann ich nach Turnierbeginn
meine Runden zu drehen und die Judoka, Trainer und Betreuer pausenlos von
der Matte zu vertreiben!
Es machte mir diebische Freude, den Trainer der
Mannschaft die den zweiten Preis in der
Vereinswertung gewannen ( schau nach wer s war) sage und schreibe 17 mal
zu ersuchen, mit den Schuhen von der Matte
runterzugehen- er war natürlich stinksauer und hat Sprüche von sich
gegeben- ob so was nötig wäre!!! Er war übrigens nicht der einzige!
Aber bedenken wir einmal, die Matten werden ja nicht
jedes Mal gereinigt und beim nächsten Auflegen kann
es durchaus sein, dass ein Judoka genau mit dem Gesicht da liegt, wo
letztes Mal die Schuhe des Trainers waren- denken
wir daher an die im Judo viel zitierte HYGIENREGEL!
Da bei uns Wahlen vor der Tür stehen, besuchten und
erfreulicherweise viel Politiker, u.a. der
Bürgermeister aus Ebbs der sich unseren Sport einmal ansehen wollte, es
macht auf einen Zuschauer einen katastrophalen
Eindruck, wenn auf der Matte gekämpft, herumgelegen,
aus Flaschen getrunken und Kekse gegessen werden, denken wir hier
gleich an zwei viel strapazierte Regeln :
JUDOETIKETTE UND SICHERHEIT!
Es ist Aufgabe der Trainer und Betreuer, diese Werte
in unserem Sport zu vermitteln und VORBILD
zu sein, was viel mit SELBSTDISZIPLIN zu tun
hat.
Ich stelle mir die Frage, warum es in anderen
Sportarten z.B. Fußball, Volleyball, Turnen etc. möglich ist, die Spiel-
bzw. Kampfflächen frei zu halten??
Wir, als Organisatoren werden uns bemühen, in unserem
neuen Veranstaltungszentrum gute Bedingungen zu
schaffen, um ein optimales Image unseres Sports bieten zu können!
AUF EIN WIEDERSEHEN!
Freia Gasteiger, Sportlehrerin, staatl.gepr.Trainerin
für Judo-Turnen und Gymnastik
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